STRESS: 7 DINGE  DIE ALLES NUR SCHLIMMER MACHEN

Viele Arbeitnehmer haben einen Job, der sie Tag für Tag stresst. Kunden mit Wünschen, deren Erfüllung unmöglich erscheint und Chefs mit Ansprüchen von hier bis zum Mond, gehören dazu. Die Frage ist, wie Sie mit diesem Stress umgehen. Einige Menschen laufen zur Höchstform auf und fühlen sich durch den Stress angespornt. Andere fühlen sich überfordert und knicken ein. Sieben Dinge, mit denen Sie die Situation nur verschlimmern...


Schnell entsteht aus Stress Unzufriedenheit im Job. Man fühlt sich in dem aktuellen Arbeitsumfeld nicht mehr wohl. Die Arbeit macht keinen Spaß mehr, sondern überfordert einen nur. Ein Zustand dauerhafter Unzufriedenheit hinterlässt seine Spuren in der Psyche. Depressionen sind die Folge.


7 Dinge, die alles nur schlimmer machen

Doch was tun, wenn der Job einen nur noch stresst und die Arbeit keine Freude mehr macht? Sich ablenken oder die Situation ignorieren - das sind zwar typische Verhaltensweisen in einer solchen Situation, doch dadurch wird die Lage nicht besser. Die schädlichsten Stressreaktionen und was helfen kann:


Das Herunterspielen

"Ist doch alles nicht so schlimm" - versuchen Sie sich selbst Ihre Situation schön zu reden. Dabei denken Sie an Freunde und Bekannte, die in unterbezahlten Jobs festhängen oder gar keinen Job haben. Obwohl Ihnen die Arbeit keinen Spaß mehr macht und sich an der Situation nichts ändert, halten Sie an Ihrem Job fest. Dass Sie dauernd Überstunden machen und Ihr Chef Sie schlecht behandelt, wollen Sie nicht wahr haben.
Was Sie stattdessen tun sollten: Versuchen Sie ehrlich zu sich selbst zu sein und sich einzugestehen, was alles schief läuft. Mit der Einstellung "Ist doch nicht so schlimm" verschließen Sie die Augen und verharren in einer unglücklichen Lage. Auch wenn es unangenehm ist, festzustellen, dass der Job einen unglücklich macht, nur so können Sie etwas daran ändern.


Die Ablenkung

Sie versuchen so wenig wie möglich über Ihre Situation im Job nachzudenken. Nach Feierabend packen Sie Ihre Sachen zusammen, widmen sich Ihren Hobbys oder treiben Sport. Ihre ganze Energie stecken Sie beispielsweise in die Umgestaltung Ihres Zuhauses. Montag bis Freitag schleppen Sie sich zur Arbeit und können es kaum erwarten, dass die Woche um ist.
Was Sie stattdessen tun sollten: Gehen Sie den Problemen im Job nicht aus dem Weg. Fragen Sie sich: Wieso bin ich unzufrieden? Was kann ich tun, um die Situation zu verbessern. Nehmen Sie alles einfach nur hin, machen Sie irgendwann nur noch Dienst nach Vorschrift. Ihr Interesse und Ihr Engagement für Ihren Job werden schwinden. Das wird auch Ihrem Chef auffallen.


Das Selbstmitleid

Ihr Arbeitsumfeld macht Ihnen zu schaffen. In der Arbeit stehen Sie unter enormen Leistungsdruck. Nervlich sind Sie dadurch stark angespannt. Ihnen ist bewusst, dass Sie in Ihrem aktuellen Job nicht glücklich sind. Sie fühlen sich von Ihrem Chef und Ihren Kollegen ungerecht behandelt.
Was Sie stattdessen tun sollten: Momentan leiden Sie still für sich selbst, aber Sie tun nichts, um diese Situation zu ändern. Sprechen Sie mit Ihrem Chef über Ihre Unzufriedenheit und erklären Sie, was Sie stört und Ihnen zu schaffen macht.


Die Isolierung

Ihnen wird das alles zu viel, doch Sie sagen nichts. Sie wollen vor Ihren Kollegen nicht zugeben, dass Sie überfordert sind. Sie wollen keine Schwäche zeigen und arbeiten stattdessen alleine. Sie sind zum Einzelgänger geworden und versuchen sich möglichst von den anderen abzuschotten.
Was Sie stattdessen tun sollten: Wer alles alleine macht, verliert auf Dauer die Fähigkeit, im Team zu arbeiten. Das wird auch Ihrem Chef auffallen und dieser wird an Ihrer Sozialkompetenz zweifeln. Jeder kommt mal an einen Punkt, an dem er Unterstützung braucht. Das ist keine Schwäche. Im Gegenteil: Durch den Input von außen können Sie Ihre Arbeit noch verbessern und werden auf Lösungsweisen aufmerksam gemacht, auf die Sie selbst nicht gekommen wären. Nutzen Sie diese Möglichkeit.


Das Nichtstun

Sie sehen den Berg von Arbeit vor sich, doch können nicht loslegen. Sie wissen nicht, wo Sie anfangen sollen. Das führt zu einer Schockstarre, in der Sie nur beobachten, wie der Berg größer und größer wird, ohne etwas dagegen zu unternehmen.
Was Sie stattdessen tun sollten: Gehen Sie systematisch an die Sache heran. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die zu erledigenden Aufgaben. Beginnen Sie dann Schritt für Schritt die Aufgaben abzuarbeiten.


Das Eigenverschulden

In der Arbeit läuft es nicht so, wie Sie sich das gewünscht haben. Dafür geben Sie sich die Schuld. "Wenn ich doch nur..." - mit diesem Gedanken halten Sie sich all Ihre Fehler vor und setzen sich unter Druck. Sie vergleichen sich mit Ihren Kollegen und haben das Gefühl, dass es diesen leichter fällt, mit dem Stress und dem Arbeitspensum fertig zu werden.
Was Sie stattdessen tun sollten: Der Vergleich mit Ihren Kollegen schadet Ihnen nur. Jeder Mensch hat ein anderes Stressempfinden und geht anders damit um. Konzentrieren Sie sich darauf, Ihr eigenes Arbeitstempo zu finden.


Der Übereifer

Sie begegnen dem Stress, indem Sie versuchen alles auf einmal zu machen. Die Arbeit wächst Ihnen zwar langsam über den Kopf, doch Sie versuchen krampfhaft Schritt zu halten. Anliegen des Chefs und der Kollegen übernehmen Sie, obwohl Sie dafür keine freien Kapazitäten haben. Ihnen fällt es schwer Nein zu sagen und Grenzen zu setzen. Dabei überfordern Sie sich selbst.
Was Sie stattdessen tun sollten: Sagen Sie Ihren Kollegen und Ihrem Chef offen, dass es Ihnen zu viel wird. Bitten Sie Ihre Kollegen um Hilfe und kehren Sie wieder zu einem Arbeitspensum zurück, bei dem Sie sich wohlfühlen.



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